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Montag, 21.05.2012
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Mustersammlungen für Verträge zum Unternehmensrecht,
Broschüren und Mustervorlagen zur Unternehmensführung





Pralinenresidenz Georgenstein

Mit feinsten handgemachten Pralinen Geschäftskontakte vertiefen


Unternehmensgründungen in Österreich

In Österreich beträgt die Körperschaftsteuer seit 2005 nur 25 %. Damit konnte die deutsche Steuerreform den Vorsprung von Österreich bei den Unternehmenssteuern nicht einholen. In Deutschland beträgt die Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen seit dem 01.01.2008 etwa 30 % und differiert je nach Betriebsort und damit je nach dem dort geltenden Hebesatz für die Gewerbesteuer. In Wirklichkeit ist die Belastung deutscher Unternehmen für die Ertragssteuern erheblich höher als "nur" diese 5 Prozentpunkte, weil ja die Unternehmenssteuerreform die Gewerbesteuer beibehalten hat und damit die Verwaltungsarbeiten und damit die Kosten für die Steuerberatung in Deutschland ungleich höher und belastender sind als in Österreich mit einem verhältnismäßig einfachen Unternehmenssteuerrecht. Hinzu kommt, dass es die Unternehmenssteuerreform in Deutschland vermochte, das gesamte Steuerrecht noch komplexer und undurchschaubarer zu machen, als es ohnehin schon bisher war. Dies führt dazu, dass für mittelständische Unternehmen sogar das Risiko besteht, dass sie in Deutschland seit 01.01.2008 einer höheren Steuerbelastung ausgesetzt sind, als zuvor. Die Vorteile in Österreich bei der Besteuerung von Unternehmen sind daher mit der Unternehmenssteuerreform in Deutschland keinesfalls geschwunden, eher sogar gestiegen.
Als weiterer und nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass in Österreich die Möglichkeit einer Gruppenbesteuerung besteht. Dies bedeutet, dass zur Risikoabgrenzung weiterhin einzelne Geschäftsbereiche in jeweils rechtlich selbständigen Körperschaften organisiert werden, dass aber aus steuerlicher Sicht diese Gruppe als Einheit steuerlich veranlagt werden kann. Dies bedeutet, dass die Verluste eines Gruppenmitglieds mit den Gewinnen des Gruppenführers saldiert werden können. In Deutschland kann dieses Ergebnis nur über Umwege der konzerninternen Arbeitsteilung erfolgen. Die Unternehmenssteuerreform in Deutschland hat diesen Umweg aber um so risikoreicher gemacht, weil Teil der Unternehmenssteuerreform auch ist, die Möglichkeiten der konzerninternen Verrechnungen erheblich zu beschneiden. Selbst bei sorgfältiger Vorbereitung der konzerninternen Arbeitsteilung bleiben in Deutschland erhebliche Risiken, dass bestimmte internen Leistungsbeziehungen womöglich nach Jahren infolge einer Betriebsprüfung doch nicht anerkannt werden. Wer diese Risiken vermeiden möchte, geht mit seiner unternehmerischen Tätigkeit nach Österreich und wählt die Gruppenbesteuerung.
 
Das Interesse von Unternehmensgründungen deutscher Unternehmen in Österreich ist deshalb bereits seit Jahren stark und hat nunmehr nochmals stark zugenommen.

Schon aus diesen Gründen wird es weiterhin verstärkt zu Neuinvestitionen deutscher Unternehmer in Österreich kommen. Dabei geht es nicht darum, dass deutsche Firmen ihr Unternehmen nach Österreich verlegen, sondern dass Neuinvestitionen nunmehr nicht mehr in Deutschland, sondern in Österreich durchgeführt werden.

Die Vorteile des Unternehmens-Standortes Österreich sind insbesondere

  • die niedrigen Steuern,
  • die attraktiven Rahmenbedingungen als Grundlage für ein dynamisches Wirtschaftswachstum,
  • die zentrale geografische Lage zu den Wachstumsmärkten Mittel- und Osteuropas und
  • die schon seit Jahrzehnten höchsten Produktivitätszuwächse Europas.

 

Näheres erfahren Sie in unserer Broschüre:
Unternehmensgründung in Österreich aus der Sicht deutscher Unternehmer

 

Gerne betreuen wir Sie bei Ihrer Unternehmens-Neugründung in Österreich