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Unternehmensgründungen in Österreich
| In Österreich beträgt die Körperschaftsteuer seit 2005 nur 25 %.
Damit konnte die deutsche Steuerreform den Vorsprung von Österreich bei den
Unternehmenssteuern nicht einholen. In Deutschland beträgt die
Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen seit dem 01.01.2008 etwa 30 % und
differiert je nach Betriebsort und damit je nach dem dort geltenden Hebesatz
für die Gewerbesteuer. In Wirklichkeit ist die Belastung deutscher
Unternehmen für die Ertragssteuern erheblich höher als "nur" diese 5
Prozentpunkte, weil ja die Unternehmenssteuerreform die Gewerbesteuer
beibehalten hat und damit die Verwaltungsarbeiten und damit die Kosten für
die Steuerberatung in Deutschland ungleich höher und belastender sind als in
Österreich mit einem verhältnismäßig einfachen Unternehmenssteuerrecht.
Hinzu kommt, dass es die Unternehmenssteuerreform in Deutschland vermochte,
das gesamte Steuerrecht noch komplexer und undurchschaubarer zu machen, als
es ohnehin schon bisher war. Dies führt dazu, dass für mittelständische
Unternehmen sogar das Risiko besteht, dass sie in Deutschland seit
01.01.2008 einer höheren Steuerbelastung ausgesetzt sind, als zuvor. Die
Vorteile in Österreich bei der Besteuerung von Unternehmen sind daher mit
der Unternehmenssteuerreform in Deutschland keinesfalls geschwunden, eher
sogar gestiegen. |
Als weiterer und nicht zu unterschätzender Vorteil ist,
dass in Österreich die Möglichkeit einer Gruppenbesteuerung besteht. Dies
bedeutet, dass zur Risikoabgrenzung weiterhin einzelne Geschäftsbereiche in jeweils rechtlich
selbständigen Körperschaften organisiert werden, dass aber aus steuerlicher Sicht diese Gruppe
als Einheit steuerlich veranlagt werden kann. Dies bedeutet, dass die Verluste eines Gruppenmitglieds
mit den Gewinnen des Gruppenführers saldiert werden können. In Deutschland
kann dieses Ergebnis nur über Umwege der konzerninternen Arbeitsteilung
erfolgen. Die Unternehmenssteuerreform in Deutschland hat diesen Umweg aber
um so risikoreicher gemacht, weil Teil der Unternehmenssteuerreform auch
ist, die Möglichkeiten der konzerninternen Verrechnungen erheblich zu
beschneiden. Selbst bei sorgfältiger Vorbereitung der konzerninternen
Arbeitsteilung bleiben in Deutschland erhebliche Risiken, dass bestimmte
internen Leistungsbeziehungen womöglich nach Jahren infolge einer
Betriebsprüfung doch nicht anerkannt werden. Wer diese Risiken vermeiden
möchte, geht mit seiner unternehmerischen Tätigkeit nach Österreich und
wählt die Gruppenbesteuerung.
Das Interesse von
Unternehmensgründungen deutscher Unternehmen in Österreich ist deshalb bereits seit Jahren stark
und hat nunmehr nochmals stark zugenommen.
Schon aus diesen Gründen wird es weiterhin verstärkt
zu Neuinvestitionen deutscher Unternehmer in Österreich kommen. Dabei geht es nicht
darum, dass deutsche Firmen ihr Unternehmen nach Österreich verlegen, sondern dass
Neuinvestitionen nunmehr nicht mehr in Deutschland, sondern in Österreich durchgeführt
werden.
Die Vorteile des Unternehmens-Standortes Österreich sind insbesondere
- die niedrigen Steuern,
- die attraktiven Rahmenbedingungen als Grundlage für ein dynamisches
Wirtschaftswachstum,
- die zentrale geografische Lage zu den Wachstumsmärkten Mittel- und Osteuropas und
- die schon seit Jahrzehnten höchsten Produktivitätszuwächse Europas.
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Näheres erfahren Sie in unserer Broschüre:
Unternehmensgründung in
Österreich aus der Sicht deutscher Unternehmer |
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Gerne betreuen wir Sie bei Ihrer Unternehmens-Neugründung in Österreich |
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